SonicWall verlagert den Fokus seiner jährlichen Studie auf messbare Schutzwirkung für KMUs und stellt im Cyber Protect Report 2026 die sieben Todsünden der Cybersicherheit vor

Neuer Report zeigt: Schwerwiegende Angriffe, die ein Eingreifen von Sicherheitsteams forderten, stiegen um mehr als 20 %, während KMUs zunehmend durch präziseres, KI-gestütztes Vorgehen der Angreifer unter Druck geraten

MILPITAS, Kalifornien (USA), 31. März 2026. SonicWall hat heute die Veröffentlichung des SonicWall Cyber Protect Report 2026 bekannt gegeben und somit einen wichtigen Perspektivwechsel eingeläutet: Statt der klassischen Bedrohungsberichterstattung stehen nun Schutzmaßnahmen im Fokus, die für Entscheider in Unternehmen wirklich relevant sind. Im Zentrum des Reports steht eine ernüchternde Erkenntnis: Die meisten KMUs scheitern nicht, weil heutige Angriffe hochkomplex sind. Sie scheitern an sieben vorhersehbaren, vermeidbaren Schwachstellen, die SonicWall als die „Sieben Todsünden der Cybersicherheit“ bezeichnet.

Der Report 2026 basiert erneut auf Daten aus SonicWalls globalem Netzwerk mit mehr als einer Million Sicherheitssensoren und zeigt eine Bedrohungslandschaft, in der Cyberkriminelle immer präziser und kompromissloser agieren. Hier ein Überblick der wichtigsten Ergebnisse:

  • Schwere und mittelschwere Angriffe stiegen um 20,8 % auf 13,15 Milliarden. Angreifer schlagen nicht häufiger zu, sondern gezielter und cleverer.
  • Automatisierte Bots erzeugen inzwischen mehr als 36.000 Schwachstellenscans pro Sekunde und verursachen damit mehr als die Hälfte des gesamten Internetverkehrs. Allein der Anteil des bösartigen Bot-Traffics stieg auf 37 % des weltweiten Internetverkehrs.
  • Angriffe auf IoT-Systeme stiegen um 11 % auf 609,9 Millionen; allein auf Log4j waren 2025 – vier Jahre nach seiner Offenlegung – 824,9 Millionen IPS-Angriffe zurückzuführen.
  • Identitätsdiebstahl, Cloud-Angriffe und kompromittierte Zugangsdaten machten 85 % der Sicherheitsmeldungen aus, die ein Eingreifen erforderten. Nicht Zero-Day-Lücken, sondern gestohlene Passwörter sind heute die bevorzugte Waffe der Angreifer.
  • KMUs sind überproportional stark von Ransomware betroffen: 88 % der Sicherheitsvorfälle in KMUs im Jahr 2025 standen im Zusammenhang mit Ransomware – mehr als doppelt so häufig wie bei Großunternehmen.

„Die Daten von SonicWall zeigen, dass Angreifer schneller zuschlagen und in einigen Fällen auch etwas raffinierter vorgehen“, so Michael Crean, SVP und GM of Managed Security Services bei SonicWall. „Doch die überwältigende Mehrheit der Angriffe, die wir beobachten und untersuchen, ist darauf zurückzuführen, dass nach wie vor grundlegende Sicherheitsprinzipien missachtet werden. Die Gefahr besteht nicht darin, dass KI nicht funktioniert – sondern darin, dass wir uns zu sehr darauf verlassen und so notwendige Maßnahmen einfach ignorieren.“

Der SonicWall Cyber Protect Report 2026 ist der erste Report in der Unternehmensgeschichte, der nicht allein auf Bedrohungsstatistiken basiert, sondern konsequent auf die Schutzmaßnahmen ausgerichtet ist. Im Zuge der diesjährigen Untersuchungen identifizierte SonicWall sieben wiederkehrende Muster, die als „Sieben Todsünden der Cybersicherheit“ bezeichnet werden. Diese Muster markieren in Untersuchungen von Sicherheitsvorfällen, Security-Assessments und Incident-Reviews in KMUs immer wieder den Unterschied zwischen Resilienz und Risikoexposition.

Die sieben Todsünden der Cybersicherheit

Der Cyber Protect Report 2026 zeigt: Das Risiko von Sicherheitsverletzungen steigt nicht durch exotische oder neuartige Angriffsmethoden. Vielmehr wurden sieben operative Schwachstellen identifiziert, die in Untersuchungen immer wieder auftreten – und in den meisten Fällen vermeidbar wären. Das sind die sieben Todsünden der Cybersicherheit:

  1. Die Grundlagen vernachlässigen:Schwache Authentifizierung, ungepatchte Systeme und zu weitreichende Administratorrechte bilden nach wie vor die größte Angriffsfläche.
  2. Sich in falscher Sicherheit wiegen:Wer glaubt, zu klein zu sein, um ins Visier zu geraten, die Wirksamkeit seiner Sicherheitsmaßnahmen überschätzt oder von Resilienz ausgeht, ohne sie zu testen, schafft gefährliche blinde Flecken.
  3. Zu weitreichende Zugriffsrechte:Zu großzügige Regeln, flache Netzwerke und implizites Vertrauen nach der Authentifizierung eröffnen Angreifern freie Bahn, sobald sie einmal im Netzwerk sind.
  4. Reaktive Sicherheitsstrategien:Ohne 24/7-Monitoring und proaktives Threat-Hunting haben Cyberkriminelle alle Zeit der Welt, ihre Angriffe durchzuführen.Im Durchschnitt bleibt eine Sicherheitsverletzung 181 Tage lang unentdeckt.
  5. Sicherheitsentscheidungen unter Kostendruck:Wer Investitionen aufgrund kurzfristiger Budgetzwänge aufschiebt, zahlt später – und zwar mit Aufschlag. Ein einziger Sicherheitsvorfall kann KMUs mehr als 4,91 Millionen USD kosten, wenn Ausfallzeiten und Wiederherstellung mit einberechnet werden.
  6. Festhalten an veralteten Zugriffsmodellen:VPNs, bei denen eine einmalige Authentifizierung erfolgt und die anschließend einen weitreichenden Netzwerkzugriff gewähren, gehören weiterhin zu den am häufigsten ausgenutzten Einstiegspunkten in der Unternehmenssicherheit. Die Zahl der VPN-CVEs stieg im analysierten Zeitraum um 82,5 %.
  7. Hype statt konsequenter Umsetzung:Wer auf die neuesten Tools setzt, sie aber nicht vollständig implementiert, und erwartet, dass die Technologie Prozesslücken ausgleicht, schafft damit eine ganz eigene Schwachstelle. Nicht die Tools sorgen für die gewünschten Ergebnisse, sondern ihre konsequente Umsetzung.

„Die Unternehmen, die am stärksten betroffen sind, scheitern nicht, weil heutige Angriffe hochkomplex sind. Sie scheitern an vorhersehbaren, vermeidbaren Schwachstellen“, so Crean weiter. „KMUs sind das Rückgrat der US-Wirtschaft. Sie machen 99 % aller Unternehmen in den USA aus und stellen fast die Hälfte aller Arbeitsplätze im privaten Sektor. Wer KMUs schützt, schützt ganze Gemeinschaften. Genau deshalb konzentriert sich dieser Report auf Schutzmaßnahmen, und nicht nur auf Bedrohungsstatistiken.“

Ganz im Sinne von SonicWalls partnerorientierter Strategie wurde der Cyber Protect Report 2026 so konzipiert, dass er MSPs und MSSPs mit den Daten und Argumenten ausstattet, die sie für strategische Gespräche mit KMU-Entscheidern brauchen. So werden technische Bedrohungsinformationen in konkretes Geschäftsrisiko übersetzt – und damit in etwas, auf das Führungskräfte gezielt reagieren können.

Der SonicWall Cyber Protect Report 2026 macht eines unmissverständlich klar: Ob ein Unternehmen gut geschützt oder angreifbar ist, entscheidet nur selten die Technologie. Es kommt vielmehr auf die Umsetzung an. Für KMUs – und für die MSPs und MSSPs, die sie schützen – liefert dieser Report die Daten, die Klarheit und die Roadmap, um genau diese Lücke zu schließen. 

Wenn Sie mehr über SonicWall herausfinden und den kompletten SonicWall Cyber Protect Report 2026 herunterladen möchten, besuchen Sie uns unter  https://www.sonicwall.com/de-de/resources/white-papers/sonicwall-2026-cyber-protect-report.

Über SonicWall

Seit mehr als 30 Jahren steht SonicWall für ein partnerorientiertes Modell, das speziell entwickelte Technologien, cloudnative Sicherheitsservices und echtzeitbasierte Bedrohungsinformationen miteinander verbindet. So unterstützt das Unternehmen seine Kunden dabei, Sicherheitsverletzungen zu verhindern, Risiken zu reduzieren und auch angesichts moderner, sich ständig wandelnder Bedrohungen handlungsfähig zu bleiben. Während andere Anbieter vor allem Features und Funktionen liefern, hat SonicWall den Anspruch, für seine Kunden die bestmöglichen Security-Ergebnisse zu erzielen. Mit seinem einheitlichen Cybersecurity-Portfolio und einer globalen Community von mehr als 17.000 Partnern versetzt SonicWall MSPs in die Lage, Netzwerke, Cloud-Umgebungen, Endgeräte und Anwendungen aktiv zu verwalten, kontinuierlich zu optimieren und messbar zu schützen. Dabei richtet das Unternehmen Cybersecurity konsequent an den Ergebnissen aus, die für Führungskräfte wirklich zählen, darunter die Vermeidung von Sicherheitsverletzungen, die Einhaltung von Compliance-Vorgaben, Kosteneffizienz und die Reduzierung menschlicher Fehler. Denn Schutz definiert sich nicht darüber, was ein Produkt theoretisch leisten kann, sondern darüber, was es in der Praxis tatsächlich bewirkt.

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