Management und Reporting

Neuerungen in GMS 6.0

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Das Global Management System (GMS) von SonicWALL ist ein branchenführendes Verwaltungs-, Überwachungs- und Reporting-Tool und ideal für mittlere und größere Unternehmen und Service-Provider, die mehrere Unternehmens- oder Kundengeräte von SonicWALL verwalten möchten. GMS gewährleistet die gezielte Verwaltung, Überwachung und das Reporting verschiedener SonicWALL-Geräte von einer zentralen Konsole aus, erhöht die Produktivität der IT-Administratoren und stellt eine Schlüsselkomponente für Managed Service Provider-Unternehmen dar.

Im Gegensatz zu Verwaltungskonsolen anderer Hardwareanbieter bietet GMS die Möglichkeit, eine größere Auswahl an Geräten auf einer höheren zielgerichteten Ebene gleichzeitig zu verwalten. Darüber hinaus sind weitere Funktionen verfügbar, die speziell für Service-Provider entwickelt wurden.

Das neue GMS 6.0 bietet eine Vielzahl an neuen Funktionen. GMS 6.0 wird für GMS-Kunden voraussichtlich ab Ende 2009 lieferbar sein. Es wird für Universal-Windows-Server und die SonicWALL Universal Management Appliance (UMA) EM5000 zur Verfügung stehen.

Die folgenden neuen Funktionen wurden in GMS 6.0 integriert, um die Anwendbarkeit und den Nutzungsbereich von GMS zu verbessern, MSP besser zu unterstützen sowie die Produktivität und Kostenkontrolle zu steigern.

Erweiterter Nutzungsbereich von GMS

MSP-Unterstützung

Produktivität und Kostenkontrolle

Weitere Informationen zu den oben aufgeführten Funktionen sowie zu anderen Funktionen, die für GMS 6.0 geplant sind, werden nachfolgend aufgeführt. Hinweis: In der endgültigen Version von GMS 6.0 stehen eventuell Funktionen zur Verfügung, die hier noch nicht aufgelistet sind.

Erweiterte Verwaltung von CDP- und Email Security-Appliances

GMS 6.0 gibt GMS-Administratoren die Möglichkeit, Richtlinien für Appliances der Bereiche Continuous Data Protection, Email Security und Network Security auf der Ebene von Geräten bzw. Gerätegruppen oder auf globaler Ebene zu definieren und durchzusetzen. Dank der Erweiterung einzelner Verwaltungsbereiche in den CDP- und Email Security-Produkten konnte der Anwendungsbereich von GMS deutlich vergrößert werden. Durch die detaillierte Steuerung der Richtlinienkonfiguration auf Einheiten- und Gruppenebene wird die Produktivität von GMS-Administratoren deutlich erhöht. Darüber hinaus können GMS-Administratoren SonicWALL SSL-VPN-Appliances auf Gerätebene verwalten. GMS bietet Unternehmenskunden die Möglichkeit, ihre gesamte SonicWALL-Infrastruktur zentral zu verwalten. MSP müssen sich nicht mehr nur auf die Bereitstellung von Firewall-Services beschränken, sondern können mit GMS ihren Kunden zusätzlich vollständige Backup- und Recovery-, Email Security- und sichere Fernzugriffs-Lösungen anbieten.

Application Firewall-Reporting

Application Firewall-Reporting bietet Transparenz im Hinblick auf die Wirkung und Effektivität von Application Firewall-Richtlinien und trägt somit zur Mitarbeiterproduktivität und Effizienz bei der Netzwerknutzung bei. Diese Funktion bietet eine ausführliche Berichterstattung zu Application Firewalls von Network Security-/UTM-Firewall-Appliances der fünften Generation. In den Berichten werden unter anderem die häufigsten Kategorien, Anwendungen, Benutzer und Richtlinien erfasst. Benutzer können innerhalb der Berichte weitere Details aufrufen.

Unterstützung von SonicOS 5.5

Diese Funktion ermöglicht die Verwendung von GMS für Netzwerksicherheitsprodukte mit dem kürzlich erschienenen SonicOS 5.5. Zu den neuen Funktionen, die nun von GMS verwaltet werden können, gehören SonicPoint N-Unterstützung, SSL VPN NetExtender, UTM Anti-Spam sowie Aktiv/Aktiv-Failover. Dank der Unterstützung von SonicOS 5.5 kann GMS für eine größere Anzahl an Funktionen von UTM-Appliances eingesetzt werden, was die Produktivität von GMS-Administratoren erhöht. 

Benutzerdefinierte Berichte für SSL-VPN-Appliances

Mit dieser Funktion können GMS-Administratoren benutzerdefinierte Berichte anhand der RAW-Protokolle erstellen, die von SonicWALL Aventail Secure Remote Access (SRA) und SSL VPN für verwaltete Appliances kleinerer und mittlerer Unternehmen erfasst wurden.  So können GMS-Kunden gezielte Berichte erstellen, die aussagen, wer zu welchem Zeitpunkt auf welche Anwendung und über welche SSL-VPN-Verbindung zugegriffen hat. Dies dient forensischen Analysen und der Behebung von Fehlern. Mit Daten aus diesen Berichten wird es möglich, die Mitarbeiterproduktivität und die Netzwerkverfügbarkeit zu erhöhen.

Unterstützung von SQL Server 2008

GMS bietet nun Unterstützung für die aktuellste Version von SQL Server und ist damit für eine breitere Palette an Kundenumgebungen einsetzbar.

Unterstützung von Mehrfachauthentifizierungs-Servern

GMS-Administratoren erhalten die Möglichkeit, Mehrfachauthentifizierungs-Server pro GMS-Domäne zu definieren. Viele Kunden verwenden Mehrfachauthentifizierungs-Domänen in ihrem Netzwerk. Dank dieser Funktion kann GMS in einer größeren Auswahl an Kundenumgebungen eingesetzt werden.

Unterstützung von RADIUS-Authentifizierung für die GMS-Anmeldung

Viele Kunden verwenden die RADIUS-Authentifizierung. Dank der Unterstützung dieses Authentifizierungstyps für das Anmeldemodul von GMS kann GMS in einer größeren Auswahl an Kundenumgebungen eingesetzt werden. Die Unterstützung ist außerdem Teil der anstehenden PCI 1.2-Anforderungen.

API für Web-Services

Für die Verwaltung ihrer Netzwerke (oder im Fall von MSP der Netzwerke ihrer Kunden) verwenden GMS-Administratoren in der Regel mehrere verschiedene Konsolen. Die Application Programming Interface (API) für Web-Services vereinfacht die Integration von GMS- und anderen Verwaltungskonsolen und wirkt sich positiv auf die Produktivität interner IT-Mitarbeiter aus.

Diese neue Web-Service-Infrastruktur ermöglicht die GMS-Integration sowohl mit intern entwickelten Anwendungen als auch mit Drittanbieteranwendungen, die Kommunikation zwischen GMS-Agenten und das Hochladen von Daten von verwalteten SonicWALL-Geräten.

Verbesserte CLI-Unterstützung

Dank der Unterstützung der erweiterten Command Line Interface (CLI) wird die Produktivität interner IT-Mitarbeiter von Unternehmen und Service-Providern gesteigert. Mit der neuen CLI ist es nicht mehr erforderlich, dass sich ein Benutzer auf Betriebssystemebene am GMS-Server anmeldet. Stattdessen können Benutzer Befehle von einem Remote-Host sicher an GMS senden. Die Interaktion zwischen GMS und anderen von Kunden verwendeten Systemen wird dank dieser Funktion automatisiert. Wenn der Benutzer nicht per Remote-Desktop auf die Host-GMS-Konsole zugreifen kann, besteht die Möglichkeit, Befehle auf der GMS-CLI auszuführen. Darüber hinaus können Drittanbieteranwendungen per GMS-CLI-Client und –Server mit der GMS-CLI über einen Remote-Host interagieren. Zusätzlich haben Benutzer die Möglichkeit, mithilfe der GMS-CLI-Client-Application in Batch/Shell-Skripts Aufgaben auf der GMS-CLI über einen Remote-Host zu automatisieren. 

Live-Überwachung mit Event-Korrelations-Technologien

Diese Funktion ist neu und ermöglicht die Live-Überwachung und Alarmierung von Syslog-Events, die von einem verwalteten SonicWALL-Gerät stammen. Die echtzeitnahe Live-Überwachung und Alarmierung auf Basis von Syslog-Meldungen verwalteter SonicWALL-Geräte erhöht die Netzwerkverfügbarkeit.

Verbesserte zusammenfassende Planung von Kapazitäten

Dank einer erweiterten Leistungsüberwachung können die Ursachen für Spitzenzeiten der Hardwareverwendung gefunden und entsprechende Kapazitätserweiterungen geplant werden. Somit haben GMS-Administratoren die Möglichkeit, den Erwerb neuer Hardware und damit einhergehende Ausgaben besser zeitlich abzustimmen, wenn das Unternehmen wächst und die Zahl der verwalteten Geräte zunimmt.

GMS 6.0 enthält erweiterte Tools zur Überwachung der Hardwareverwendung für die Erfassung von Syslog-Daten und Erstellung von Berichtsübersichten. Diese Funktion umfasst auch ein Bewertungs-Tool, um die Gesamtkapazität der verwendeten Hardware zu bestimmen. Der Einfluss einer Vielzahl von Parametern wie Benutzeranzahl und aktivierter Berichtstyp werden sowohl auf globaler Ebene als auch für jedes verwaltete Gerät in Betracht gezogen. 

Reverse-Vererbung

Durch Reverse-Vererbung können GMS-Administratoren viel Zeit sparen, indem die Richtlinien einer gut konfigurierten Firewall auf Gruppenebene angewendet werden. Die Konfiguration kann dann von der Gruppenebene auf andere Geräte übertragen werden.

Mit Reverse-Vererbung werden Richtlinieneinstellungen von einer Einheit auf die übergeordneten Knoten vererbt. Mit GMS 5.1 war lediglich die Forward-Vererbung möglich, d. h. Richtlinien konnten nur von der Gruppenebene auf die Geräteebene angewendet werden. Die Reverse-Vererbung in GMS 6.0 ermöglicht, dass von einem bestimmten Gerät Richtlinien auf die Gruppenebene vererbt werden. Dank Reverse-Vererbung können Benutzer bestehende Konfigurationen kopieren und vordefinierte SonicWALL-Konfigurationen erstellen.

Vererbungsunterstützung für Reporting-Seiten

GMS 6.0 umfasst eine Vererbungsunterstützung für die Konfigurationseinrichtung von GMS-Berichten. Somit kann eine neue Einheit zur Gruppe hinzugefügt werden, die dann die GMS-Berichtseinstellungen für diese Gruppe erbt. Dies bedeutet eine Produktivitätssteigerung der GMS-Administratoren.

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